Wie bereits im letzten Beitrag erzählt, hat Nico durch die gesetzlichen Feiertage zehn Tage frei. Schnell war klar, dass wir diese Gelegenheit zum Reisen nutzen.
Schon länger stand Vietnam auf unserer Wunschliste, ein Land voller Kontraste, bewegter Geschichte, beeindruckender Natur und traumhafter Küsten.
Insgesamt werden wir 13 Tage unterwegs sein. Unsere Route führt uns vom Norden Vietnams Schritt für Schritt Richtung Süden, mit einem entspannten Inselabschluss. Neben Natur, Kultur und Strand möchten wir uns auch mit der Kriegsgeschichte des Landes beschäftigen, die Vietnam bis heute prägt.
Anreise – Premiere am Daxing Flughafen
Schon der Start fühlte sich neu an. Zum ersten Mal flogen wir über den Beijing Daxing International Airport. Der riesige, futuristische Flughafen ist beeindruckend, modern, aber eben auch deutlich weiter außerhalb gelegen.
Viele hatten mich gewarnt: Stau, lange Anfahrt, Chaos. Manche brauchten bis zu vier Stunden mit dem Auto. Alternativ gibt es eine Zugverbindung (ca. 1,5 Stunden mit Umstieg), allerdings nur zwischen 5 Uhr morgens und Mitternacht.
Unser Flug ging um 01:40 Uhr und wir entschieden uns trotzdem für die Anreise per Auto, mit ausreichend Pufferzeit versteht sich. Am Ende waren wir fast ein bisschen enttäuscht, wie reibungslos alles lief. Vom Betreten des Flughafens bis zur Sicherheitskontrolle dauerte es nur wenige Minuten.
Direkt danach trafen wir Bekannte aus Peking, die ebenfalls nach Vietnam gereist sind. Gemeinsam verbrachten wir die Zeit bis zum Boarding und somit vergingen die 2 Stunden wie im Flug.
Am Gate trafen wir dann weitere Bekannte. Vietnam scheint dieses Jahr ein echter Favorit unter den Expats zu sein. Vielleicht liegt es an der Mischung aus exotischer Ferne, gutem Essen, bewegter Geschichte und vergleichsweise kurzer Flugzeit aus China.




Der Flug selbst war… sagen wir zweckmäßig. Alte Sitze, wenig Beinfreiheit, kaum Schlaf. Mein Sitznachbar konnte auf eine freie Reihe ausweichen, wodurch ich etwas mehr platzt hatte. Allerdings konnte ich trotzdem nicht besser schlafen und starrte irgendwann einfach nur noch ins Dunkel.
Als wir in Hanoi landeten, begann der Tag für die Stadt gerade erst. Für uns fühlte es sich eher wie das Ende einer sehr langen Nacht an.
Die Einreise gestaltete sich sehr zäh. Zwei lange Schlangen und nur vier Schalter geöffnet. Die Beamten arbeiteten ruhig, fast gemächlich. Niemand schien sich von der wachsenden Warteschlange stressen zu lassen. Nach anderthalb Stunden wurde ich unruhig, denn unser Fahrer wartete nur bis 6:19 Uhr. Es war nun inzwischen 05:45 Uhr. Ein weiterer Schalter öffnete, wir kamen endlich durch, holten hektisch die Koffer vom Band und liefen ohne klaren Plan Richtung Ausgang.
Zum Glück fanden wir sofort den richtigen Treffpunkt und unseren sichtlich genervten Fahrer. Es war eine Punktlandung: Zehn Minuten vor Ablauf der Zeit.
Ankommen in Hanoi – zwischen Chaos und Charme
Nach etwa 45 Minuten Fahrt erreichten wir unser Hotel Du Lac im Zentrum von Hanoi.
Hanoi ist nicht nur die Hauptstadt Vietnams, sondern auch eine der ältesten Hauptstädte Asiens. Über 1.000 Jahre Geschichte liegen hier in der Luft. Und das spürt man sofort.
Ein Check-in war natürlich noch nicht möglich. Stattdessen ließen wir unser Gepäck an der Rezeption und zogen los. Unser erstes Ziel war ein Geldautomat und vor allem ein Kaffee.
Wir liefen durchs Old Quarter, der Altstadt. Hier trägt jede Straße traditionell den Namen eines alten Handwerks z.B. Seidenstraße, Zinnstraße, Bambusstraße. Früher arbeiteten hier die jeweiligen Zünfte, heute reihen sich Souvenirshops, Cafés, kleine Restaurants und traditionelle Geschäfte in schmalen Häusern aneinander. Oft sind diese nur wenige Meter breit, dafür aber mehrere Stockwerke hoch aneinander. Der französische Baustil ist noch deutlich erkennbar: Balkone mit schmiedeeisernen Geländern, helle Fassaden, verspielte Details. Überall Blumen an den Gebäuden. Man möchte am liebsten jedes zweite Haus fotografieren, weil keines dem anderen gleicht.
Während wir im Café saßen, beobachteten wir das Straßenleben. Motorroller schoben sich hupend durch den Verkehr, winzige Plastikstühle standen am Straßenrand, auf denen Menschen bereits morgens Suppe aßen.
Vietnam fühlt sich vom ersten Moment an lebendig an. Intensiv. Warm. Laut. Und gleichzeitig unglaublich herzlich.
Mit starkem vietnamesischem Kaffee vor uns, kam langsam das Gefühl an: Wir sind in Vietnam.






Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Hoàn-Kiếm-See. Der gepflegte, mitten in der Stadt gelegene See wirkt wie eine kleine Oase im sonst so lebendigen Hanoi. Die Temperaturen waren angenehm warm, moderne und liebevoll restaurierte Gebäude spiegelten sich im Wasser.
Schon von weitem strahlte uns die leuchtend rote Huc-Brücke entgegen. Die Brücke, deren Name so viel wie „Brücke der aufgehenden Sonne“ bedeutet, wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt. Wie ein Farbklecks über dem grünen Wasser führt sie zum Ngọc-Sơn-Tempel, der auf einer kleinen Insel im See liegt.
Der Tempel stammt ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert und ist dem Nationalhelden Trần Hưng Đạo gewidmet, einem General, der Vietnam im 13. Jahrhundert gegen mongolische Invasionen verteidigte. Zwischen Blumenarrangements, kleinen Innenhöfen und Fischen im Wasser herrschte hier eine ruhige, fast meditative Stimmung.








Anschließend liefen wir eine komplette Runde um den See. Der Fußweg ist gut ausgebaut, breit und angenehm. In der Altstadt muss man ständig parkenden Rollern ausweichen oder vom Bürgersteig auf die Straße treten, wo man sich den Weg mit hupenden Motorrollern teilt. Am See hingegen konnte man einfach laufen, ohne „Tetris mit dem Verkehr“ spielen zu müssen.
Unser nächster Stopp war die St.-Joseph-Kathedrale. Diese ragt auffällig zwischen den schmalen Häusern hervor. Ein pompöses, neugotisches Bauwerk, das stark an französische Kolonialarchitektur erinnert. Auch innen beeindruckte sie mit hohen Gewölben und bunten Fenstern.
Gerade fand eine Trauerfeier statt. Wir setzten uns in die letzte Reihe und beobachteten leise das Geschehen. Besonders spannend: moderne Bose-Lautsprecher und elektronische Anzeigen an jeder Sitzreihe, auf denen die Liedtexte eingeblendet wurden.






Danach ging es weiter zur berühmten Train Street, wohl eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt. Die schmale Bahntrasse verläuft hier mitten durch ein dicht bebautes Wohnviertel, so nah an den Häusern, dass man von den Balkonen fast die vorbeifahrenden Züge berühren könnte. Ursprünglich wurde die Strecke Anfang des 20. Jahrhunderts während der französischen Kolonialzeit gebaut und ist bis heute Teil der wichtigen Nord-Süd-Eisenbahnlinie Vietnams, die Hanoi mit Ho Chi Minh City verbindet. Mehrmals täglich fährt hier tatsächlich ein Zug durch, nur wenige Zentimeter an Hauswänden und Gästen vorbei.
Schon am Eingang wurden wir von einem Hahn begrüßt, der seelenruhig auf den Gleisen stand. Links und rechts der Schienen reihten sich kleine Cafés und Bars, geschmückt mit Lichterketten, Pflanzen und bunten Blumenranken. Die Tische standen so nah an den Gleisen, dass man sich kaum vorstellen konnte, dass hier tatsächlich ein Zug durchfährt.
Wir fragten nach dem nächsten Zug. „20 Minuten“, hieß es. Nach unserer Bestellung waren es plötzlich 45 Minuten. Und am Ende warteten wir 1 Stunde und 15 Minuten, bis der Zug schließlich gegen 12 Uhr durchfuhr.
Wirklich jeder filmte gespannt die Einfahrt des Zuges. Einer war sogar so mutig, sein Handy von einem Kellner mittig auf die Gleise stellen zu lassen, um ein Video aufzunehmen, wie der Zug darüber hinwegrollt. Er fuhr langsam ein, alles wirkte erstaunlich geordnet und routiniert.



Aber jetzt hatten wir nur noch ein Ziel: Das Hotel und ein Bett. Denn zu diesem Zeitpunkt waren wir seit rund 27 Stunden wach. Die Müdigkeit setzte langsam ein. Zum Glück war unser Zimmer bereits früher fertig. Ein kurzer Mittagsschlaf und wir fühlten uns zumindest halbwegs wieder wie Menschen.
Abends zog es uns traditionell zu Bánh Mì, Vietnams berühmtem Sandwich. Bánh Mì ist ebenfalls ein Überbleibsel der französischen Kolonialzeit: ein knuspriges Baguette, gefüllt mit einer Mischung aus vietnamesischen und französischen Einflüssen. Meist kommen verschiedene Fleischsorten wie Schweinefleisch oder Pastete hinein, dazu eingelegtes Gemüse, Gurke, frischer Koriander und eine würzige Sauce. Außen kross, innen saftig, einfach, günstig und unglaublich aromatisch. In Vietnam bekommt man es an fast jeder Straßenecke, frisch zubereitet und oft für nur wenige Euro.
Auf dem Weg dorthin merkten wir sofort den Unterschied zum frühen Morgen. Der Verkehr war deutlich intensiver. Lauter. Chaotischer. Beim Überqueren der Straße musste man tatsächlich „Tetris mit Rollern und Autos“ spielen. Stehen bleiben ist keine Option, gleichmäßig weitergehen ist die Regel.
Die Bürgersteige sind zwar breiter als in Thailand und immerhin hängen einem hier keine Kabel direkt ins Gesicht. Doch oft sind sie komplett von Rollern zugeparkt oder mit den typischen kleinen Plastik-Hockern vollgestellt, auf denen die Gäste in den Straßenrestaurants sitzen.
Nach einem Dessert (Eggnog-Tiramisu) ging es für uns noch auf die Dachterrasse unseres Hotels. Wunderschön angelegt, mit Blick über die Dächer der Stadt. Unter uns das ununterbrochene Hupen, über uns warme Abendluft und nebenher lief das Spiel des 1. FC Kaiserslautern auf unserem Tablet.
Ein langer, intensiver erster Tag ging zu Ende.



Tag 2 – Die erste Berührung mit der Landschaft Vietnam’s
Der Tag begann… leicht stressig.
Am Abend zuvor, kurz bevor wir eigentlich schlafen wollten, schrieb uns unser Tourguide, dass wir am nächsten Morgen eine halbe Stunde früher abgeholt würden. Diskussion zwecklos. Für uns bedeutete das: Frühstück in Gefahr.
Hätten wir es früher gewusst, hätten wir sicher mit dem Hotel sprechen können. Also versuchten wir es am Morgen auf gut Glück. Zehn Minuten vor offizieller Öffnung standen wir beim Frühstück, erklärten die Situation und tatsächlich: Wir durften schon hinein. 20 Minuten Zeit. Schnell, aber machbar.
Nach einer rund zweistündigen Fahrt in einem recht komfortablen Mini Bus, mit ca. 20 Plätzen, war unser erster Stopp die Mua-Höhle in Ninh Binh.
Der Weg über ca. 400 Stufen führt hinauf auf den sogenannten „Berg des liegenden Drachens“. Oben angekommen wird man mit einem spektakulären Panorama belohnt: Tam Coc liegt einem zu Füßen, eingerahmt von Reisfeldern und dramatisch aufragenden Kalksteinbergen.
Unterwegs begegneten uns immer wieder Ziegen, die mühelos über die Felsen kletterten. Und nach dem Abstieg erwartete uns unten im Tal eine liebevoll angelegte Anlage mit kleinen Teichen, Wegen und weiten Reisfeldern.










Weiter ging es für unsere Reisegruppe nach Hoa Lu, der antiken Hauptstadt Vietnams aus dem 10. Jahrhundert. Hier besichtigten wir alte Königstempel, umgeben von grünen Bergen.
Direkt am Eingang stand ein Wasserbüffel ruhig da. Und auf der anderen Seite eine kleine Babyziege am Berg. Natürlich blieben wir stehen. Viel zu süß.






Nach einem vietnamesischen Buffet-Mittagessen und netten Gesprächen mit zwei Österreichern, die ebenfalls Urlaub hier machten, ging es zur Verdauung auf eine Fahrradtour.
Wir fuhren durch Reisfelder, vorbei an kleinen Häusern, Wassergräben und lokalen Dörfern. Überall diese gewaltigen Kalksteinberge, die aus der Landschaft ragen. Es fühlte sich ruhig, weit und gleichzeitig lebendig an. Kein Großstadtlärm, nur Natur und ein paar lachende Kinder am Wegesrand. Das war unerwartet eines der Highlights der Tagestour.




Doch danach kam dann Trang An, der Hauptprogrammpunkt. Der Landschsaftskomplex liegt in Nordvietnam nahe Ninh Binh und gehört zum UNESCO-Weltnatur- und -kulturerbe. Die Region ist berühmt für ihre spektakuläre Karstlandschaft mit Kalksteinfelsen, Flüssen, Höhlen und Tempeln.
Mit jeweils vier Personen pro Boot, gerudert von einer einheimischen Frau (ca. 70 Jahre alt), erkundeten wir 2 stundenlang die Gegend.
Langsam glitten wir durch die beeindruckende Karstlandschaft, hinein in dunkle Höhlentunnel, vorbei an heiligen Tempeln, die zwischen Felsen versteckt liegen. Das Wasser spiegelte die Berge, es war fast surreal ruhig.
Unser Boot teilten wir mit zwei deutschen Urlaubern. Zwischendurch halfen wir beim Rudern, um zumindest ein bisschen zu entlasten. Viele Arbeitsplätze hängen hier vom Tourismus ab. Es ist eine harte und körperliche Arbeit, weshalb jede Person nur eine Tour pro Tag rudert.
Die Zeit verging wie im Flug und damit endete unser Trip. Es war ein rundum gelungener Ausflug, geprägt von beeindruckender Natur und einem tollen 24-jährigen Tourguide. Ein Tag, der uns eindrucksvoll gezeigt hat, warum Ninh Binh oft als „trockene Halong-Bucht“ bezeichnet wird.






Zurück in Hanoi waren wir müde, aber hungrig. Eigentlich hatten wir uns ein bestimmtes italienisches Restaurant ausgesucht, doch es war leider ausgebucht. Also entschieden wir uns spontan für eine Alternative und landeten im „Läpis – Mixology & Cuisine“.
Was zunächst nach einem Plan B klang, entpuppte sich als echter Glücksgriff. Kreative Küche, stilvolles Ambiente und eine tolle Atmosphäre machten das Abendessen zu einem hervorragenden Abschluss eines langen Tages.
Im Hotel angekommen wartete dann noch eine Überraschung auf Nico: Girlande, Rosenblätter auf dem Bett und ein kleines Dessert. Eine liebevolle Aufmerksamkeit des Hotels, auch wenn sie einen Tag zu früh dran waren mit seinem Geburtstag.




Da Nang – Meer, Geburtstag & ein Himmel voller Feuerwerk
Nach dem Frühstück in Hanoi ging es für uns weiter Richtung Zentralvietnam.
Da Nang ist die drittgrößte Stadt Vietnams und gilt als moderne Küstenmetropole zwischen Tradition und Aufbruch. Während Hanoi noch laut, historisch und verwinkelt wirkt, empfängt einen Da Nang deutlich strukturierter, breiter, luftiger. Hochhäuser treffen hier auf kilometerlange Sandstrände. Die Stadt liegt strategisch perfekt zwischen dem alten Kaiserzentrum Huế und der charmanten Altstadt von Hoi An und ist deshalb für viele der ideale Ausgangspunkt.
Nach dem Einchecken zog es uns direkt ans Meer. Unser Hotel lag gegenüber vom bekannten My Khe Beach, einem der beliebtesten Strände Vietnams. Weicher Sand, breite Promenade, Palmen und ein erstaunlich sauberes, ruhiges Meer. Nach dem quirligen Hanoi fühlte sich das fast meditativ an.
Abends durfte Nico sich natürlich sein Lieblingsessen aussuchen – Burger. Also ging es für uns in die Innenstadt zu Chops Burger (absolute Empfehlung!). Saftige Burger, gute Atmosphäre und genau das Richtige für einen Geburtstagsabend.
Danach wechselten wir in die Sky Bar unseres Hotels. Oben angekommen bot sich uns ein großartiger Blick: auf der einen Seite die funkelnde Skyline von Da Nang, auf der anderen das dunkle Meer mit dem leisen Rauschen der Wellen.
Und dann kam das Highlight des Abends.
Es war Tết, das vietnamesische Neujahrsfest (= chinesisches Neujahr). Punkt 12 begann ein spektakuläres Feuerwerk über der Stadt. Minutenlang erhellten bunte Explosionen den Himmel, spiegelten sich im Meer und tauchten die Hochhäuser in flackerndes Licht. Laut, intensiv und beeindruckend.






Ba Na Hills im Nebel
Am dritten Tag stand ein Ausflug zu den berühmten Ba Na Hills auf dem Plan. Das Bergresort liegt auf knapp 1.500 Metern Höhe und ist vor allem für das Größtes Seilbahn-System (>20 km) der Welt und die ikonische „Golden Bridge“ mit den riesigen steinernen Händen bekannt.
Leider zog pünktlich zu unserem Besuch Regen auf. Schon während der Fahrt mit der 6 km langen Seilbahn sahen wir: nichts. Nebel. Dichte Wolken. Keine Aussicht.
Oben angekommen war es trotz des Wetters erstaunlich voll. Menschenmassen schoben sich durch das nachgebaute französische Bergdorf, doch von Panorama oder Weitblick keine Spur. Man merkte, wie viel Potenzial dieser Ort bei gutem Wetter haben muss. Aber an diesem Tag war es einfach schade.
So ist Reisen eben manchmal. Nicht jeder Tag ist perfekt.








Abends ließen wir den Tag entspannter ausklingen: Abendessen in der Stadt, danach wieder ein Drink in der Hotelbar.
Während wir auf unser Essen warteten, kamen wir mit einem netten Ehepaar aus Australien ins Gespräch. Schnell ging es um Reisen, Fußball und die unterschiedlichen Lebensstile zweier Generationen. Wir – mitten im Abenteuer Peking, voller Pläne und Fernweh. Und sie – bereits im Ruhestand, lebend in einer Gated Community in Australien, mit unzähligen Reisen und Geschichten im Gepäck.
Solche zufälligen Begegnungen sind oft die schönsten und gaben dem Abend einen besonders stimmigen Abschluss.


Damit endet der erste Teil unserer Vietnam-Reise.
Vom quirligen Hanoi über die beeindruckenden Landschaften rund um Ninh Binh bis hin zur Küstenstadt Da Nang. Der Norden und der erste Teil in der Mitte des Landes haben uns bereits unglaublich viele Eindrücke geschenkt: Geschichte, Natur, Tradition und Strand.
Doch unsere Reise ist noch nicht vorbei.
Im nächsten Teil führt uns unsere Reise zunächst ins charmante Hoi An in Zentralvietnam, bevor wir weiter in den Süden nach Ho Chi Minh City und schließlich auf die Insel Phu Quoc reisen. Dort erwartet uns noch einmal eine ganz andere Dynamik, ein anderes Klima und eine neue Energie.
Mehr dazu dann nächsten Montag.
























































































































