Nach dem aufregenden Wochenende starteten wir zunächst etwas ruhiger in die neue Woche. Wir erledigten gemeinsam ein paar Einkäufe, schlenderten über einen Markt und kochten abends zusammen. Besonders interessant war es für uns, die verschiedenen Früchte auszusuchen und sie mittags direkt zu probieren. Denn schon die Pfirsiche sehen hier ganz anders aus als in Deutschland. So fanden wir uns nach den ereignisreichen Tagen langsam wieder im Pekinger Alltag ein, bevor es schon bald wieder etwas abwechslungsreicher wurde.
Rückzug im königlich Park
Ein Tag später stand dann direkt wieder ein kleines Highlight auf dem Programm. Gemeinsam mit einem Arbeitskollegen von Nico und seiner Tochter, die gerade ebenfalls zu Besuch war, machten wir uns zu sechst auf den Weg zum Sommerpalast.
Auch wenn ich bereits einmal dort gewesen war, hatte ich das Gefühl, bei diesem Besuch wieder ganz andere Dinge zu entdecken. Wir wählten diesmal einen anderen Eingang und mussten uns dadurch zunächst etwas neu orientieren. Manche Wege kannte ich noch erstaunlich gut, bei anderen war ich dann doch wieder völlig raus.
Neu für mich waren unter anderem kleine Verkaufsstände mit Robotern, die Getränke und Wasser anbieten. Außerdem entdeckte ich diesmal Stempel und so konnte ich endlich mein Stempelbuch weiterfüllen. In vielen chinesischen Sehenswürdigkeiten gibt es mittlerweile solche Stempelstationen, an denen man sich an verschiedenen Orten einen individuellen Erinnerungsstempel holen kann. Mein kleines Stempelbuch ist inzwischen zu einer schönen Beschäftigung geworden und jedes neue Motiv erinnert später an den jeweiligen Besuch.
Zum ersten Mal fuhren wir außerdem mit einem Boot über den Kunming-See. Gerade vom Wasser aus bekommt man noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die doch sehr weitläufige Anlage.






Ein weiterer neuer Stopp für uns war der sogenannte Pavillon der vier großen Regionen. Die ursprünglich dreistöckige Anlage entstand während der Qianlong-Zeit, wurde jedoch 1860 im Zweiten Opiumkrieg zerstört. Erst unter Kaiser Guangxu wurde der Pavillon wieder aufgebaut. Heute findet man dort unter anderem Darstellungen der Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie der 18 Arhats.






Schon bei meinem ersten Besuch fand ich den Sommerpalast unglaublich entschleunigend und auch die anderen waren bei unserem gemeinsamen Besuch schnell von dieser besonderen Atmosphäre angetan. Zwischen den großen Seen, den grünen Parkanlagen, Bergen und historischen Tempeln fühlt es sich für ein paar Stunden kaum noch so an, als wäre man mitten in einer Millionenstadt. Und obwohl ich inzwischen schon einige Male an bekannten Orten in Peking war, gibt es offenbar immer noch neue Ecken zu entdecken.
Kleine Mitbringsel
Mittwochs arbeite ich immer etwas länger, sodass unsere gemeinsamen Unternehmungen meistens erst am Nachmittag beginnen. Während ich noch bei der Arbeit bin, können die anderen ganz entspannt das Sportangebot in unserem Apartmentkomplex nutzen, zum Beispiel bei einer Yogastunde.
Für unseren gemeinsamen Nachmittag suchte ich deshalb nach einer passenden Idee. Bei unserem Ausflug am Vortag hatten die anderen von einem Handcreme-Laden erzählt, der sich wohl besonders gut für kleine Mitbringsel eignet. Also suchte ich einen Laden in unserer Nähe heraus und verband den Besuch direkt mit einem weiteren Ziel: einem Ausflug ins moderne Peking und zur bekannten Einkaufsstraße Wangfujing.
Wangfujing gehört zu den bekanntesten Einkaufsstraßen Pekings und verbindet traditionelle chinesische Geschäfte mit großen modernen Einkaufszentren und internationalen Marken. Die rund 700 Jahre alte Geschäftsstraße liegt im Herzen der Stadt und ist heute vor allem für ihre vielen Geschäfte, Einkaufszentren und die belebte Fußgängerzone bekannt.
Unser eigentliches Ziel war aber der Handcreme-Laden QINGZHI (青稚). Schon beim Betreten fiel auf, wie viele verschiedene Varianten es dort gibt. Neben unterschiedlichen Düften sind auch die Verpackungen sehr individuell gestaltet. Einige tragen typische Symbole oder Motive aus Peking, andere sind nach dem eigenen Geburtsdatum zusammengestellt. Dadurch eignet sich die Handcreme tatsächlich ziemlich gut als persönliches Mitbringsel.
Besonders schön fanden wir, dass man die Produkte kostenlos gravieren und anschließend auch direkt als Geschenk verpacken lassen kann. So wird aus einer eigentlich ganz einfachen Handcreme schnell ein kleines, persönliches Souvenir.
Mit unseren neuen Handcremes im Gepäck ging es anschließend wieder nach Hause, wo wir uns mit Nico zum Abendessen trafen. Wir erzählten uns von unseren Erlebnissen des Tages, tauschten uns aus und ließen den Abend gemeinsam zu fünft gemütlich ausklingen.


Alltagstermine erleben
Nach der langen Sommerpause stand außerdem unser erster Frühstückstreff wieder auf dem Programm. Natürlich durfte mein Besuch dabei nicht fehlen. Dieses Mal trafen wir uns im Gaga Garden in Sanlitun, wo insgesamt zwölf Leute zusammenkamen. Einige Gesichter kannte ich bereits, andere waren zum ersten Mal dabei.
Bei einem gemeinsamen Frühstück entstanden wieder viele interessante Gespräche. Gerade für Expat-Partner finde ich den Austausch immer spannend, weil man dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen über das Leben in China, den Alltag und die eigene Eingewöhnung bekommt. Für meine Schwiegereltern war es ebenfalls schön, von anderen Expats zu hören, wie sie das Leben hier erleben und dabei zusätzlich noch etwas Neues über China zu erfahren.
Ich musste diesmal leider etwas früher gehen, weil ich anschließend noch arbeiten musste. Die anderen blieben noch ein wenig sitzen und schlenderten danach durch das angrenzende Shoppingcenter.
Nach meiner Arbeit trafen wir uns wieder und tauschten uns bei einem Kaffee über den Tag und unsere bisherigen Erlebnisse aus. Anschließend machten wir uns gemeinsam für das Abendessen fertig. Die Wahl fiel auf Pizza und da es in Peking einige gute Adressen gibt, suchten wir uns eine Pizzeria aus, die gleichzeitig günstig für den anschließenden Weg zu Nicos letztem Fußballspiel lag.
Das Spiel verlief allerdings etwas anders als geplant. Der Gegner hatte zu wenige Spieler dabei, sodass das offizielle Spiel kurzerhand mit 3:0 gewertet wurde. Damit war der Fußballabend aber noch lange nicht vorbei. Die eigentlichen Schieds- und Linienrichter entschieden sich kurzerhand mitzuspielen, einige Spieler von Nicos Mannschaft wechselten zum Gegner und so wurde aus dem geplanten Spiel einfach ein großes Trainingsspiel.
Das war am Ende sogar ziemlich unterhaltsam anzusehen und deutlich spannender als ein normales Trainingsspiel. Am Ende gewann Nicos Mannschaft mit 10:2 und wir machten uns nach einem langen, aber wirklich schönen Tag wieder auf den Heimweg.
Die Historische Seite
Am Freitag stand nach der langen Pause endlich wieder Chinesisch auf dem Programm. Es war die erste Stunde nach meiner Zeit in Deutschland und ich musste schnell feststellen, dass ich in den letzten Wochen doch einiges vergessen hatte. Zum Lernen war ich in dieser Zeit ebenfalls kaum gekommen, sodass ich mich erst einmal wieder in die Sprache hineinfinden musste.
Nach der Stunde ging es für uns direkt weiter in die Hutongs, die historischen Viertel Pekings. Unser erster Stopp war der Drum Tower, eines der bekannten Wahrzeichen der Stadt. Zusammen mit dem Bell Tower spielte er früher eine wichtige Rolle bei der Zeitmessung: Die Trommeln und Glocken gaben den Bewohnern den Tagesrhythmus vor.
Im Drum Tower angekommen, schafften wir es gerade noch rechtzeitig zur traditionellen Trommelvorführung. Mehrmals am Tag werden dort die großen Trommeln geschlagen, wie es bereits früher zur Bekanntgabe der Uhrzeit üblich war. Anschließend konnten wir uns die historischen Instrumente und Zeitmessgeräte anschauen und vom Turm aus den Blick über die Stadt bis hin zur Verbotenen Stadt genießen.


Anschließend ging es weiter zum nächsten Turm, dem Bell Tower. Die beiden Türme liegen nur wenige Meter voneinander entfernt und sind durch einen kleinen Innenhof miteinander verbunden. Auch hier gab es einiges zu entdecken. Im Hof spielten mehrere Menschen Jianzi, ein traditionelles chinesisches Geschicklichkeitsspiel, bei dem ein kleiner Federball mit den Füßen, Knien oder anderen Körperteilen möglichst lange in der Luft gehalten wird. Daneben waren einige Influencer damit beschäftigt, Videos zu drehen oder Produkte zu präsentieren.
Im Bell Tower selbst befindet sich eine riesige Bronzeglocke. Besonders beeindruckend war für uns jedoch der Rundumblick über Peking. Von oben konnten wir unter anderem den Verlauf der zentralen Nord-Süd-Achse der Stadt erkennen: In der einen Richtung lag die Verbotene Stadt, während in der anderen der Olympiapark in der Ferne zu sehen war.


Nach den Türmen ging es anschließend durch die engen und teilweise sehr belebten Hutongs. Bei den Hutongs handelt es sich um die traditionellen, schmalen Gassen Pekings, die vor allem für ihre kleinen Innenhöfe und die noch heute erhaltene historische Wohnstruktur bekannt sind.
Wir schlenderten dabei durch die Yandai Byway (烟袋斜街), eine der bekanntesten historischen Gassen Pekings. Der Name lässt sich sinngemäß mit „Tabakpfeifen-Gasse“ übersetzen und geht darauf zurück, dass hier früher viele Händler mit Tabakpfeifen und entsprechendem Zubehör ansässig waren. Heute findet man dort vor allem kleine Geschäfte, Souvenirläden, Cafés und Restaurants. Die Gasse wurde in den vergangenen Jahren restauriert und verbindet dadurch traditionelle Elemente des alten Pekings mit dem heutigen, deutlich touristischeren Stadtbild.
Zum Abschluss schlenderten wir noch durch die Gegend rund um den Houhai-See. Die kleinen Gassen rund um das Wasser waren wie erwartet ziemlich touristisch, aber gerade dadurch gab es viel zu sehen. Entlang der Straßen reihten sich kleine Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars aneinander. Besonders am Abend wird es hier lebendig, wenn die ersten Lichter angehen und immer mehr Menschen unterwegs sind. Wir ließen uns einfach ein wenig durch die Gassen treiben und genossen die ganz andere Atmosphäre dieses Teils der Stadt.
Auf dem Weg zu unserem Abendessen kamen wir außerdem an einem weiteren beeindruckenden Gebäude vorbei: dem Guanghua-Tempel (广化寺). Der buddhistische Tempel liegt direkt am Ufer des Houhai und unweit der bekannten Silberbarren-Brücke. Die Anlage umfasst rund 300 Gebäude und fällt schon von außen durch ihre traditionelle chinesische Architektur auf. Ende der Qing-Dynastie und zu Beginn der Republikzeit wurde der Tempel zeitweise als Pekinger Stadtbibliothek genutzt. Heute befindet sich dort der Sitz des Buddhistenverbandes von Peking.


Von dort ging es für uns schließlich weiter zum eigentlichen Highlight des Abends: unserem Weindinner im Puzzles.
Jeden Monat findet hier ein Weinabend mit wechselnden Themen statt. Das Restaurant wird von einem jungen deutschen Besitzer geführt, der inzwischen seit zehn Jahren in China lebt. An diesem Abend versammelten sich rund 20 Gäste an einer großen Tafel und passend zu unserem Heimatbesuch drehte sich dieses Mal alles um deutsche Weine.
Insgesamt wurden fünf verschiedene Weine ausgeschenkt: ein Barth Riesling Brut aus dem Rheingau, ein Bacchus von DIVINO aus Franken, ein Silvaner vom Staatlichen Hofkeller Würzburg, ein Spätburgunder von Robert Weil aus Rheinhessen sowie ein Spätburgunder Kabinett von Alde Gott aus Baden. Dazu gab es ein Menü zum Teilen, sodass wir uns gemeinsam durch die verschiedenen Gerichte probieren konnten.
Los ging es mit geräuchertem Lachs und einem Auberginen-Dip, gefolgt von Iberico-Schinken mit Melone und Garnelen. Danach kamen Flammkuchen, eine Wurstplatte, Flank Steak und verschiedene Ofengemüse auf den Tisch. Durch das Teilen konnte man von allem ein bisschen probieren und immer wieder neue Kombinationen mit den unterschiedlichen Weinen entdecken.
Zum Abschluss durfte natürlich auch das Puzzles-Dessert nicht fehlen. Es bestand aus einer cremigen Crème brûlée und einem fantastischen Schokoladenkuchen und bildete den perfekten Abschluss für unseren Abend.


Nach dem Essen wollte aber noch niemand so richtig nach Hause und glücklicherweise liegt direkt nebenan die Modernista, eine kleine Bar mit einem eher unscheinbaren Eingang. Während es vorne zunächst noch gemütlich und ruhig war, befand sich im hinteren Bereich eine kleine Tanzfläche mit Live-Musik. Bis Mitternacht wurde überwiegend auf Englisch live gesungen, bevor anschließend ein DJ übernahm und aus dem gemütlichen Abend ziemlich schnell eine kleine Tanzparty wurde.
Also blieben wir noch eine Weile, tanzten zusammen und genossen den spontanen Abschluss unseres Abends. Gegen 1 Uhr machten wir uns schließlich mit dem Didi auf den Heimweg.
Moderne Highlights Pekings
Nach der etwas längeren Nacht ließen wir den Samstag zunächst ganz entspannt mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen. Danach wollten wir aber natürlich trotzdem noch etwas unternehmen und entschieden uns für einen Besuch im Olympiapark.
Unser erster Stopp war das Bird’s Nest, das berühmte Nationalstadion, das für die Olympischen Sommerspiele 2008 gebaut wurde. Aufgrund des Aufbaus für eine bevorstehende Veranstaltung war diesmal allerdings keine reguläre Besichtigung möglich. Durch einen Zaun konnten wir aber zumindest einen kurzen Blick ins Stadion werfen.




Anschließend ging es weiter zum Water Cube, dem damaligen National Aquatics Center. Nico kannte das Innere bereits, für mich war es der erste Besuch. Ehrlich gesagt war ich etwas überrascht, wie wenig spektakulär es von innen wirkte. Auch die Schwimmbecken waren wegen des Veranstaltungsaufbaus teilweise verdeckt, sodass vor allem die Sprungtürme und ein Teil des Beckens zu sehen waren. Von außen finde ich das Gebäude persönlich deutlich beeindruckender.
Ganz neu ist der Water Cube inzwischen natürlich auch nicht mehr: Er wurde für die Olympischen Spiele 2008 errichtet und später für die Olympischen Winterspiele 2022 erneut genutzt. Heute gehört er damit zu den bekannten Bauwerken des Olympiaparks und erinnert noch immer an die beiden Olympischen Spiele, die hier stattgefunden haben.




Danach schlenderten wir noch ein wenig durch das Gelände und entdeckten dabei immer wieder kleine Ecken, bevor wir uns Fahrräder schnappten und einmal eine größere Runde durch den Olympiapark drehten. Gerade für eine erste Fahrradtour in Peking ist das Gelände perfekt: keine Autos, sondern hauptsächlich Zweiradfahrer und Fußgänger. So konnte sich jeder ganz in Ruhe daran gewöhnen, bevor es später auch auf die Straßen der Stadt gehen soll.
Zum Abschluss fuhren wir noch ein Stück an einer schönen Allee entlang zurück zum Auto und machten uns auf den Heimweg. Abends ging es dann noch gemeinsam in den Paulaner Biergarten, wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen.


Checkliste: ein Weltwunder sehen
Am Sonntag stand schließlich das Highlight auf dem Programm, auf das sich wohl die meisten Besucher einer China-Reise besonders freuen: die Chinesische Mauer.
Wir hatten lange überlegt, welchen Abschnitt wir gemeinsam besuchen wollten. Da sich die Gruppe einen möglichst besonderen Ausblick gewünscht hatte, entschieden wir uns schließlich für die Lakeside Great Wall.
Nach rund 78 Kilometern und etwa anderthalb Stunden Fahrt kamen wir am Parkplatz des Gebiets an. Der Abschnitt gehört zur Huanghuacheng Great Wall, die während der Ming-Dynastie ab 1404 errichtet wurde. Ihren Namen verdankt sie den gelben Blumen, die im Frühjahr und Sommer die umliegenden Berge bedecken. Besonders ist dieser Abschnitt vor allem deshalb, weil die Mauer hier an mehreren Stellen direkt auf das Wasser des Stausees trifft und teilweise sogar darin verschwindet.
Wir starteten direkt mit dem ersten Aufstieg auf die Mauer und wurden schon dort mit genau dem Panorama belohnt, weshalb wir uns auch für diesen Abschnitt entschieden hatten: Berge, Wasser und die sich durch die Landschaft ziehende Mauer.




Anschließend ging es in ein kleines Besucherdorf, in dem verschiedene Aktivitäten angeboten wurden. Wir entschieden uns für ein Kombiangebot mit drei Stationen und starteten mit einer kleinen Eisenbahn, die uns zunächst ein Stück durch das Gelände brachte. Anschließend ging es mit einer Wasserbahn wieder ein Stück zurück.
Nach einem kurzen Fußweg wartete dann noch eine Seilbahn auf uns. Damit konnten wir einen Teil des Aufstiegs überspringen und direkt weiter oben an einem Wachturm starten.




Von dort aus führte die Mauer zunächst recht steil bergab. Der Abschnitt war allerdings sehr gut restauriert und an fast jeder Stelle öffnete sich ein neues Panorama auf die Berge und den See. Unten angekommen, wartete dann doch noch ein Aufstieg auf uns. Der Weg nach oben war zwar ziemlich steil, dafür aber vergleichsweise kurz. Und natürlich ging es anschließend auch wieder hinunter und dann über eine kleine Glasbrücke zurück zum Anfang des Besucherdorfs.
Die letzten Meter führten schließlich über befestigte Wege zurück Richtung Parkplatz. Müde, aber mit vielen schönen Bildern im Kopf machten wir uns wieder auf den Heimweg. Besonders der Mix aus alter Mauer, grünen Bergen und dem Wasser unterhalb der Mauer hat diesen Ausflug für uns zu einem ganz besonderen Mauer-Erlebnis gemacht.






Nach den vielen unterschiedlichen Erlebnissen der vergangenen Tage war die Mauer mit Seeblick definitiv ein besonderer Abschluss. Von einem entspannten Start zurück in Peking über gemeinsame Abende, neue Ecken der Stadt und kleine Alltagserlebnisse bis hin zu diesem Ausflug war eigentlich alles dabei.
Besonders schön finde ich, dass selbst bekannte Orte immer wieder etwas Neues für uns bereithalten.
So ging eine ziemlich volle, aber wunderschöne Woche zu Ende.